Swisscom Datacenter Zürich Herdern: Für die Zukunft gerüstet

150 Swisscom Services zählen auf die redundanten Rechenzentren Zürich Herdern und Olten. Connect Com und Minkels setzen Zeichen bezüglich Verdichtung und Modularität.

Das Swisscom Datacenter Zürich Herdern garantiert, dass in der ganzen Schweiz Internet, Swisscom TV sowie Fixnet-, Mobile- und VoIP-Telefonie verfügbar sind. Traffic und Bandbreitenbedarf steigen rasant, neue Services kommen kontinuierlich hinzu. Um flexibel auf Anforderungen von heute und morgen reagieren zu können, baute Swisscom das Rechenzentrum in enger Zusammenarbeit mit den Profis von Connect Com, Minkels und Hensel um.

Swisscom ist das führende Telekommunikations-Unternehmen der Schweiz. Rund 150 Wireline- und Wireless-Dienste – redundant betrieben in den hochverfügbaren Rechenzentren Herdern und Olten – sichern den Betrieb von Mobilfunk, Festnetz, Internet und Digital-TV von Geschäfts- und Privatkunden. Die Welt der Telekommunikation verändert sich rasch, auch Rechenzentren müssen daher agil auf neue Bedürfnisse reagieren können.
Das Konzept des Datacenters Zürich Herdern setzt deshalb auf bestmögliche Verdichtung und Modularität: Die Racks stehen in Gruppen zu acht Einheiten mit getrennt geführter Kalt- und Warmluft. Ein Verteiler handhabt pro Gruppe bis zu 38 400 Glasfasern, pro Schrank können also bis zu 2400 Fasern verlegt werden. In Zürich Herdern und Olten ist Platz für über 1000 Racks.

Dynamisch einsetzbare, vorgefertigte Glasfaserkomponenten und Racks

Minkels AG montiert für Swisscom die Serverschränke mit Hohlbodenrahmen. Die Strommessung, Kabel- und Luftführungen und die Steuerung sind aus der Minkels-HD Lösung und stehen für die schnelle Inbetriebnahme kurzfristig im Rechenzentrum zur Verfügung.

Genau so flexibel ist Swisscom im Bereich Glasfaserverkabelung – dank Connect Com AG. Die Rack-zu-Rack-Verbindungen bestehen ausschliesslich aus Glasfasern, je nach Bedarf eines Services wird innerhalb des Schranks Glas oder Kupfer verbaut. Die benötigten Kabel und Baugruppenträger werden auf die Bedürfnisse der Swisscom zugeschnitten und in der hauseigenen Konfektion in Hünenberg gefertigt. Der Schweizer Produktionsstandort und das umfangreiche Glasfaserlager der Connect Com ermöglichen es, Kundenwünsche jederzeit sehr schnell und flexibel zu erfüllen.

Connect Com lieferte die LWL-Komponenten. Jedes Anschlusskabel wird ab Werk übrigens mit einer fortlaufenden Seriennummer beschriftet, was die Dokumentation der installierten Verbindungen vereinfacht. Die Installation übernahm das Team der Hensel AG. Spleissarbeiten sowie die zur Qualitätssicherung nötigen Endabnahmemessungen und -protokolle verantworteten wiederum die Spezialisten von Connect Com. Eine hohe Portdichte, die hochpräzise Verarbeitung ohne jegliche Überlängen sowie die hervorragende Qualität – Markenzeichen von Connect Com – zeichnen die Verkabelung im Rechenzentrum Herdern aus.

Technologisch am Ball und absolut zuverlässig

Swisscom wählt seine Partner sorgfältig aus. Fachwissen, Termintreue und Flexibilität sind Voraussetzung. Für Spezialfälle bei Verkabelung oder Mechanik werden vom Lieferanten kurzfristige Lösungsansätze erwartet. «Deshalb bezieht Swisscom Glasfaser-Komponenten bei Connect Com und Rack- sowie Kühl- und Steuerungslösungen bei Minkels.» so Thomas Huber, Datacenter Service Manager.

Die Minkels VariCondition-HD-Lösung steuert die Kühlung. Es handelt sich um eine Kaltgangeinhausung innerhalb des Serverschranks mit kompletter Kalt-Warmlufttrennung. Die Kaltluft wird vom Doppelboden her zu den Servern geführt und mittels Klappen und Blenden durch die Server in den Warmluftbereich geleitet. Die Warmluft wird dann von Ventilatoren aus dem Schrank zum Umluftkühlgerät transportiert. Temperatursensoren messen die im Rack produzierte Wärme und steuern die benötigte Kühlleistung – es kann von ein bis 22 Kilowatt skaliert werden. Dabei achtet man auf einen Wärmeunterschied von 12,5 Grad zwischen Warm- und Kaltluft. So reduziert sich die zu kühlende Luftmenge, das steigert die Energieeffizienz und führt zu Kosteneinsparungen. Die aktive Steuerung verdoppelt die Kapazität gegenüber ungesteuerten Lösungen. Die im Datacenter vorhandene Infrastruktur kann deshalb optimal ausgenutzt werden.

Apropos Steuerung: Die Racks von Minkels können durch den Einsatz von IP-fähigen elektromechanischen Griffen überwacht werden. Diese lassen sich nur mit entsprechender Berechtigung öffnen. Ist eine Alarmierung nötig, geschieht dies über SNMP oder GSM.

Download (PDF, 3.39MB)

Weitere Informationen
Connect Com AG und Minkels AG
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