Studienbeginn an der FFHS: Informatik deutlich beliebter

Zum Start des Herbstsemesters verzeichnet die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) 619 neue Studierende. Das sind ein Drittel mehr Neuimmatrikulationen als im Vorjahr. Der stärkste Anstieg betrifft die Informatik-Studiengänge.

Das flexible Studienmodell der FFHS zieht 2015 signifikant mehr Studierende an als noch im Vorjahr. Verteilt auf die Regionalzentren Zürich, Bern, Basel und Brig starten 490 neue Bachelor- oder Master-Studierende ins Herbstsemester. 129 Personen beginnen eine Weiterbildung. Dies entspricht einer Zunahme von über 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

In den Studiengängen Informatik und Wirtschaftsinformatik ist der Zuwachs besonders deutlich. 135 Studierende haben neu ein IT-Studium in Angriff genommen, 40 Prozent mehr als 2014. Darunter sind erstmals auch Studierende des Praxisintegrierten Bachelor-Studium (PiBS), welches in Kooperation mit zehn Unternehmen angeboten wird. Prof. Dr. Martin Sutter, Departementsleiter Informatik: „Die Massnahmen gegen den IT-Fachkräftemangel scheinen langsam zu fruchten. Im Departement Informatik studieren im neuen Studienjahr insgesamt 313 Studierende, ein sehr positives Zeichen für die Branche.“

Flexible Studienform für Berufstätige
Das beliebteste Studienfach ist nach wie vor Betriebsökonomie mit insgesamt 372 Studierenden, gefolgt vom Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit 336. Zum ersten Mal startete an der FFHS auch der berufsbegleitende Bachelor Ernährung und Diätetik mit 50 Studierenden. Direktor Prof. Dr. Kurt Grünwald sieht das Wachstum der FFHS auf dem flexiblen berufsbegleitendem Modell begründet: „Mit unserem grösstenteils zeit- und ortsunabhängigen Studienmodell entsprechen wir den Bedürfnissen der heutigen Gesellschaft. Die Kombination von E-Learning und Präsenzunterricht spricht vor allem Berufstätige oder Familienväter und -mütter an, die auf ein unabhängiges Zeitmanagement angewiesen sind.“ Insgesamt sind für das kommende Studienjahr 1389 Studierende an der FFHS eingeschrieben.

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