Rechenzentrum Ostschweiz feiert Aufrichte

Bei strahlendem Sonnenschein unterhielten sich die Gäste auf dem Dach des Rohbaus und genossen den wunderschönen Ausblick in das Appenzeller Land und die Umgebung von Gais.

Das Rechenzentrum in Gais ist ein Leuchtturm-Projekt für die IT Landschaft in der Ostschweiz und die Bauherrin St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK). Der hochverfügbare Datentresor im ländlichen Kurort überzeugt mit höchster Energieeffizienz und Sicherheit auf Bankenniveau. Am Dienstag fand das Aufrichtefest statt. In der parallel stattfindenden Parlamentssitzung hat sich die Stadt St. Gallen für eine Beteiligung am Rechenzentrum in Höhe von 4 Millionen CHF entschieden.

Stefano Garbin, CEO, SAK, berichtete in seiner Begrüssungsrede von der über hundertjährigen Geschichte, die das Unternehmen mit Gais verbindet und brachte es auf den Punkt: «Das Rechenzentrum ist ein Schmelztiegel der Möglichkeiten für uns als modernen und innovativen Energieversorger. Hier trifft eine Vielzahl unseres Angebotes und seiner Merkmale aufeinander: der Bau und der sichere Betrieb von Infrastrukturen und Netzen, der energieeffiziente Einsatz von Strom, Energie und Wärme, das Zusammenspiel von Glasfaserinfrastrukturen und hochverfügbaren Kommunikationsdiensten. Das Koordinieren und Beherrschen einer Vielzahl von Disziplinen und das Miteinander von unterschiedlichsten Menschen und ihren Fähigkeiten. All das im Dienste eines gemeinsamen Zieles. Wir sind stolz auf dieses Projekt und das, was hier tagtäglich geleistet wird.»

In Gruppen wurden die Gäste sich durch den Rohbau des Rechenzentrum Ostschweiz geführt. Die Spezialisten gaben detailliert Auskunft und beantworteten Fragen.

Der Dank gilt an diesem Abend den Menschen und Unternehmen, die den Bau und die Realisierung des Rechenzentrum Ostschweiz in hoher Geschwindigkeit vorantreiben. Für das Gebäude werden rund 3670 m3 Beton und 320 Tonnen Armierung verbaut. Der Bau hat eine Fläche von 3430 m2, das entspricht rund 28 Viereinhalbzimmer-Wohnungen. Bis zum Abschluss des Projekts werden rund 1,1 km Rohre, 380 km Glasfasern, 53 km Strom- und 35 km Kupferdatenkabel verlegt.

Am späteren Abend des Festes hat Andreas Schwizer, Bereichsleiter SAKnet bei der SAK, noch eine schöne Nachricht für die Anwesenden: «Soeben hat die Stadt St. Gallen beschlossen, sich an dem Projekt Rechenzentrum Ostschweiz mit 4 Millionen CHF zu beteiligen.» Die Projektbeteiligten und geladenen Gäste freuten sich gemeinsam und feierten bei schönstem Wetter einen wahrhaft gelungenen Meilenstein.

Podiumsdiskussion mit Hintergrundinformationen und Anekdoten für die geladenen Gäste.
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