Brocade G620 Switch

Brocade baut ersten Gen-6-Switch

Mit dem Brocade G620 bringt Brocade den ersten Gen-6-Fibre-Channel-Switch der Branche für Storage-Networking-Anwendungen an. Dieser neue, zweckgerichtete SAN-Switch mit hoher Dichte bietet wegweisende Performance und Skalierbarkeit und ist die perfekte Lösung für steigende Datenmengen und anspruchsvolle Workloads bei kritischen Business-Applikationen. Damit unterstreicht er eindrucksvoll die führende Position von Brocade im Bereich Fibre-Channel-Technologie.

Unternehmen aus aller Welt vertrauen auf Fibre-Channel-Fabrics, die mittlerweile am weitesten verbreitete Storage-Netzwerkinfrastruktur. Und tatsächlich ist Fibre Channel für den Zugriff auf kritische Unternehmensdaten und -anwendungen alternativlos. Dreißig Milliarden Transaktionen werden täglich über Fibre Channel abgewickelt, und 96 % aller Banken, Airlines und Einzelhändler weltweit setzen auf diese Technologie. Mit Gen 6 folgt nun die nächste Fibre-Channel-Generation. Sie wird Unternehmen helfen, die Anforderungen an Performance, Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit zu erfüllen, die umfangreiche Virtualisierungsprojekte, neue RZ-Architekturen und künftige Storage-Technologien mit sich bringen.

„Bei jeder Innovationswelle im Bereich Datenspeicherung im Rechenzentrum war Fibre Channel das zentrale Element“, so Jack Rondoni, Vice President of Storage Networking bei Brocade. „Brocade treibt die Fibre-Channel-Innovation weiter gezielt voran, damit unsere Kunden mehr Nutzen aus ihren Anwendungen und ihrer Infrastruktur ziehen können. Ganz in diesem Sinne stellen wir nun gemeinsam mit unserem Partner-Ökosystem Gen-6-Fibre-Channel-Produkte bereit, die für die Verfügbarkeit, Performance und Skalierbarkeit der Datenspeicherung im Unternehmen neue Standards setzen werden.“

Gen-6-Fibre-Channel ist vor allem für neue Technologien relevant, wie z. B. die flashbasierte Speicherung, die die Transformation des Rechenzentrums deutlich beschleunigt. Wenn Unternehmen ihre Rechenzentren auf Flash-Speicherung umstellen, um die Applikations-Performance zu optimieren, benötigen sie allerdings Netzwerke, die geringe Latenz, hohe Bandbreite und vor allem extreme Zuverlässigkeit bieten. Bereits heute werden zwischen 70 und 80 % aller Flash-Arrays über Fibre Channel gefahren. Die kommende, auf Non-Volatile-Memory-Express (NVMe) basierende Flash-Speicher-Generation wird sich mit aktuellen Fibre-Channel-Netzwerken ebenso nahtlos integrieren lassen wie mit zukünftigen Gen-Lösungen.

„Performance, Verfügbarkeit und Skalierbarkeit sind für Flash-Storage-Architekturen absolut essenziell“, so Eric Burgener, Forschungsdirektor bei IDC Storage Practice. „Aufgrund der geringen Latenz und der hohen Verfügbarkeit ist Fibre Channel heute im Unternehmensbereich die bevorzugte Netzwerktechnologie. Gen-6-Fibre-Channel wird diese Erfolgsstory fortsetzen und die nächste Storage-Innovationswelle einläuten.“

Der Brocade G620 Switch ermöglicht über 32- und 128-Gbit/s-Links deutlich mehr Leistung und sprengt mit bis zu 100 Mio. IOPS die Grenzen der Applikations-Performance. Der Brocade G620 verfügt über vier Q-Flex Ports, die einen 128-Gbit/s-Link unterstützen können. Alternativ lassen sie sich in vier 32-Gbit/s-Links aufsplitten. Der Switch bietet die branchenweit höchste Portdichte in einer Rackeinheit (1RU) und ist mit zwischen 24 und 64 Ports für eine schrittweise, flexible und budgetorientierte Skalierung ausgelegt.

Der Brocade G620 mit Gen 6 Fabric Vision™ Technologie umfasst nun auch IO Insight, eine Funktion, die Unternehmen mehr Transparenz beim Performance-Monitoring bietet. Dieses neue Feature hilft sicherzustellen, dass kritische SLAs erfüllt werden können. Das geschieht durch die Überwachung von IO-Statistiken, einschließlich Hardwarelatenz und IOPS-Metriken. Anhand dieser Informationen lässt sich ein Rückgang der Speicher-Performance frühzeitig identifizieren. So vervollständigt IO Insight die automatisierten Überwachungs-, Diagnose- und Verwaltungsfunktionen der Brocade Fabric Vision Technologie und vereinfacht die Arbeit in Storage-Network-Umgebungen.

„Fibre Channel bleibt auf Grund seiner Leistung, Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und Verfügbarkeit ein elementarer Bestandteil unserer IT-Infrastruktur. Wir gehen davon aus, dass Fibre Channel auch zukünftig eine wichtige Rolle für unsere fortschrittliche Storage-Infrastruktur spielen wird“, sagt James Howard, Principal Architekt, Rackspace. „Wir freuen uns zu sehen, dass die Fibre-Channel-Branche das Storage-Networking durch die Gen-6-Ankündigung vorantreibt und wir sind gespannt auf die neuen Funktionen und Möglichkeiten, die dadurch entstehen.“

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