Auf ins Rechenzentrum!

Ende Jahr ist es so weit – dann stehen die ersten Server von lokalen Unternehmen im Rechenzentrum Ostschweiz. Haben Sie sich als Unternehmerin oder Unternehmer schon einmal gefragt: «Ist das auch etwas für mein Unternehmen? Ändert sich dadurch etwas?» Die Antwort darauf lautet: «Es ändert sich etwas, wenn Sie wollen. Sie sollten es auf jeden Fall prüfen, denn so ein Rechenzentrum hat durchaus seine Vorteile.»

Rechenzentren sind inzwischen bereits für KMU interessant. Denn mit einem Rechenzentrum erhält Ihr Unternehmen nicht nur eigens für die Server-Unterbringung erstellte, hoch verfügbare Infrastrukturen, Sicherheit und Kühlung, sondern bei Bedarf auch neue Möglichkeiten für das Daten- und Anwendungsmanagement.

Ist Ihre IT-Landschaft noch auf dem neuesten Stand der Möglichkeiten? Sind Sie effizient und effektiv unterwegs, was die Unterstützung Ihrer Geschäftsprozesse durch Informationstechnologie anbelangt? Genau darüber können Sie sich jetzt Gedanken machen.

Jetzt den Umzug planen?

Die Frage, was ein Rechenzentrum Ihrem Unternehmen bringt, lässt sich kaum generell beantworten. Es gibt viele Faktoren, die es auf die jeweiligen Bedürfnisse abzustimmen, Fragen, die es individuell zu beantworten, Schwerpunkte, die es spezifisch zu setzen gilt. Betrachten wir uns einige Beispiele.

Neu in ein Rechenzentrum (Fall A im Schaubild)

Müssen Sie neue Hardware beschaffen? Server, die bislang in Ihren Räumlichkeiten betrieben wurden, ersetzen? Stehen grössere Veränderungen bei den von Ihnen genutzten Anwendungen vor der Tür? Stellen Sie Überlegungen an, welches IT-Know-how Ihr Unternehmen intern braucht und welches es künftig zukaufen möchte? In all diesen Fällen macht es durchaus Sinn, sich vertieft mit der unternehmenseigenen IT-Landschaft auseinanderzusetzen und die aktuellen Möglichkeiten zu überprüfen. Nicht selten lässt sich ein passendes In-/Outsourcing-Modell finden, das sowohl die Kosten als auch die eingesetzte Zeit und das Management der IT-Landschaft optimiert. Und dabei kann das Rechenzentrum als Ort für die hoch verfügbare und zuverlässige Unterbringung von Servern oder als zentraler Ausgangsort von Cloud-Diensten und -Services eine grosse Rolle spielen.

Umzug in ein anderes Rechenzentrum (Fall B im Schaubild)

Betrachtet man spezifisch das Rechenzentrum Ostschweiz, so kann es durchaus sein, dass hiesige Unternehmen einen grossen Vorteil aus der räumlichen Nähe ziehen. Nicht nur, dass der Wechsel von Hardware dann sozusagen vor der Haustür stattfinden kann. Nebst der Nähe besticht das Rechenzentrum Ostschweiz auch durch seinen Vorsprung in Sachen Energieeffizienz, Verfügbarkeit und Sicherheit.

Bestehendes internes Rechenzentrum verlagern (Fall C im Schaubild)

Wer bisher ein eigenes Rechenzentrum intern betrieben hat, sollte nun eine aktuelle Kosten-Nutzen-Betrachtung durchführen. Dabei werden Kosten für Unterhalt und Betrieb sowie die Energieeffizienz, die erreichbare Verfügbarkeit und der Brandschutz miteinander verglichen und bewertet. Ein professionell betriebenes Rechenzentrum auf dem aktuellsten Stand der Technik ist energieeffizienter, verfügbarer und sicherer und damit durchaus einen Umzug wert.

Spiegelung von Daten in ein weiteres Rechenzentrum (Fall D im Schaubild)

Ein weiterer Grund für die Nutzung eines regionalen Rechenzentrums ist die Risikominimierung durch Datenspiegelung. Um die Sicherheit und Verfügbarkeit maximal zu erhöhen, kann es durchaus Sinn machen, die Daten in ein geografisch entferntes Rechenzentrum zu spiegeln.

Was spricht generell für die Nutzung eines Rechenzentrums?

Der Bund rechnet es in seiner neuen Kampagne für Energieeffizienz vor. Drei Prozent des Stromverbrauchs in der Schweiz werden für den Betrieb von Serverräumen und Rechenzentren eingesetzt. Ein Grossteil des Stroms, der zusätzlich zum Betrieb der Server anfällt, wird für die Kühlung verbraucht. Am Beispiel des Rechenzentrums Ostschweiz zeigt sich, dass alleine durch das ausgeklügelte Kühlsystem, das ganz ohne mechanische Kältemaschinen auskommt, der Stromverbrauch für die Kühlung im Vergleich zu herkömmlichen Serverräumen um den Faktor 5 reduziert werden
kann.

Die Verlagerung der eigenen Server in ein professionell betriebenes, modernes Rechenzentrum bringt den Unternehmen also massive Vorteile in Bezug auf

  • die Energieeffizienz
  • die Infrastruktur
  • die Sicherheit
  • die Verfügbarkeit
  • die Überwachung
  • den Brandschutz

Zusätzlich schafft die Auslagerung Kostensicherheit und garantiert die einfache Erweiterbarkeit und Weiterentwicklung der Infrastruktur entlang des Bedarfs.

Angebotsaufbau eines Rechenzentrums

Bleibt die Frage, welches Angebot Unternehmen in den jeweiligen Rechenzentren vorfinden. Kurz gesagt, ist für jeden etwas dabei. Die meisten Unternehmen stellen sich einen bedarfsgerechten Mix bestehend aus lokalen Rechenzentrumsangeboten, Cloud-Services und individuellen IT-Services zusammen.

Reine Rechenzentrumsangebote

Ein Rechenzentrum wie das Rechenzentrum Ostschweiz vermietet im Kern Infrastruktur. Sprich, Flächen und Schränke zur Unterbringung von Servern im klimatisierten Gebäude mit entsprechender Strom- und Datenanbindung, hoher Verfügbarkeit, Sicherheit, Überwachung und Brandschutz.

Rechenzentren vermieten für grosse Infrastrukturlösungen Flächen, die der Kunde selbst bewirtschaften und betreiben kann. Für mittlere Lösungen Lounges, also mehrere eingezäunte Racks sowie einzelne Racks oder Teile von Racks für kleine Lösungen. Unternehmen können so ihre Hardware in optimalen Räumlichkeiten der passenden Grössenordnung unterbringen und die benötigten Einheiten einfach und bedarfsorientiert erweitern und reduzieren.

Cloud- und IT-Services

Viele Cloud- und IT-Service-Anbieter betreiben ihre Lösungen in einem Rechenzentrum ihres Vertrauens. So weiss auch der Endkunde, wo seine Daten untergebracht sind, und gewinnt Sicherheit. Im Rechenzentrum Ostschweiz betreiben IT-Unternehmen wie beispielsweise die ctf System GmbH aus Appenzell/Wil, die OBT AG aus St.Gallen oder auch die Orbitron ProServ GmbH aus Rebstein ihre Lösungen für Endkunden.

Was passt zu mir?

Wer heute die passende Form für die eigene IT Landschaft finden möchte, wer das Optimum in der Zusammenstellung von In- und Outsourcing-Möglichkeiten sucht, der lässt sich am besten von einem ausgewiesenen Partner seines Vertrauens beraten oder wendet sich mit seinen Fragen direkt an den Verfasser dieses Artikels.

In einem Beratungsgespräch werden folgende Punkte thematisiert:

  • Wie lange überlebt mein Unternehmen ohne Zugriff auf Daten und Informationssysteme?
  • Welche Anwendungen sind für mich wichtig?
  • Wer muss darauf zugreifen können?
  • Wie speicherintensiv sind die Daten, mit denen wir arbeiten?
  • Wie viel IT Know-how besitzen wir?
  • Wie viel Zeit investieren wir in IT-Belange?
  • Wie gestaltet sich die Kosten-Nutzen-Rechnung
    • bei der Auslagerung von Hardware?
    • bei der Auslagerung des Betriebs?
    • durch den Einsatz von cloudbasierten Anwendungen?
    • etc.

Ziel dabei ist zu erarbeiten, was für das jeweilige Unternehmen wichtig ist, beispielsweise erhöhte Sicherheit, Zeitersparnis, Konzentration auf Kernkompetenzen, Budgetsicherheit und anderes mehr und basierend auf diesen Erkenntnissen die passende IT-Infra- und Anwendungsstruktur zu planen und umzusetzen.

Ansprechpartner:
St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG
Christoph Baumgärtner, Tel. 071 229 50 00, E-Mail christoph.baumgaertner@sak.ch

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