Smarte drahtlose Netzwerke dank KI

Die digitale Welt ist im Umbruch und damit auch die Erwartungen an die Wi-Fi Technologie.
Dabei wird die Lücke zwischen dem was von drahtlosen Netzwerken im Business-Umfeld
erwartet wird und dem, was tatsächlich vorhanden ist, immer grösser. Neue und smartere
Cloud-Architekturen stehen bereit, um die WLANs zu revolutionieren.

Noch vor zehn Jahren war Wi-Fi eine nette Annehmlichkeit. Heutzutage ist ein schnelles, zuverlässiges und rund um die Uhr verfügbares Drahtlosnetzwerk für Unternehmen unerlässlich. Dies wird sich auch mit dem neuen Wi-Fi 6 fortsetzen. Herkömmliche WLAN-Systeme sind aber nicht besonders gut darin, mit den vielen verschiedenen Datenpunkten umzugehen, diese zu interpretieren oder gar entsprechend zu handeln. Dies stellt ein massives und wachsendes Problem dar und nicht alleine durch die Vielfalt an Geräten, Betriebssystemen und Applikationen. Es ist an der Zeit für mehr Effizienz, mehr Agilität und einen ganz neuen Grad an Automatisierung. Das Wi-Fi der Zukunft ist nicht mehr nur ein drahtloses Kommunikationsmedium.

Wi-Fi der nächsten Generation

Künstliche Intelligenz, kurz KI ist die einzige Möglichkeit, um ein smartes WLAN-System zu schaffen, dass eigenständig Probleme löst und diesen auch auf den Grund gehen kann. Durch die Kombination von KI und Datenwissenschaft erkennen moderne Wi-Fi-Systeme proaktiv Probleme, stellen die Ursachen fest und analysieren die möglichen Auswirkungen. Dadurch lassen sich IT-Aufgaben automatisieren und das Unternehmens-WLAN wird genauso agil, zuverlässig und skalierbar, wie man es von SaaS heutzutage gewohnt ist.

Moderne Systeme, wie beispielsweise Mist von Juniper Networks, nutzen KI, um das Unternehmens-WLAN zu revolutionieren und den Weg in die Zukunft zu ebnen. Die KI-Unterstützung sorgt dabei für die nötige Automatisierung und Transparenz für die Transformation von Unternehmensnetzwerken. Dabei verschmelzen Wi-Fi, vBLE (Virtual Bluetooth Low Energy) und IoT, zum Beispiel für personalisierte Standortdienste, wie Wayfinding, Näherungshinweisen und Lokalisierung von Assets – was nicht erst seit COVID-19 ein wichtiges Thema ist. Dank der präzisen und echtzeitbasierten Standortbestimmung sind moderne WLANs in der Lage, jederzeit Assets zu tracken und zu lokalisieren, was bei mobilen Geräten oder medizinischem Equipment in Krankenhäusern extrem wichtig ist.

NextGen Access Points sorgen nicht nur für optimale Konnektivität

Aber auch die Access Point müssen smarter werden. Denn sie müssen nicht nur ein drahtloses Kommunikationsmedium zur Verfügung stellen, sondern auch Daten sammeln und für die Umsetzung von Policies verantwortlich sein. Dies ist unabdingbar für Analytik, maschinelles Lernen, Standortdienste und Ereigniskorrelation. Ein AP muss in einer smarten Welt aber noch mehr können. So verfügen moderne APs über IoT-Sensoren für Temperatur, Lichtverhältnisse, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit und sorgen so für einen angenehmeren, steuerbaren und energieeffizienten Arbeitsplatz.

Sicherheit auch bei NextGen Wi-Fi ein Muss

Egal ob sensible Kundendaten oder Finanztransaktionen: Informationen sind das wertvollste und verletzlichste Gut eines Unternehmens. Bei der Auswahl eines Wi-Fi-Systems muss die Sicherheit natürlich stets ganz oben auf der Tagesordnung stehen. Technologisch liegt einer der Schlüssel in einer geeigneten Authentisierung, Architektur und der Netzwerk-Zonierung – allenfalls bis auf die Ebene «Zero Trust». Denn sichere Identitäten sind der Start der Vertrauenskette – ganz egal, ob es sich um ein drahtgebundenes oder drahtloses Netzwerk handelt.

Autoren:
Ricardo Balseiro, Chief Technology Officer, InfoGuard AG
Damir Kaknjasevic, Channel Manager Swiss & Austria, Juniper Networks Switzerland GmbH

InfoGuard AG
Lindenstrasse 10
6340 Baar
Tel. +41 41 749 19 00
www.infoguard.ch

 

517