Salesforce: Online generierter Umsatz an Black Friday wächst in den USA um 23% gegenüber dem Vorjahr

Vor dem Hintergrund der eingeschränkten Ladenöffnungszeiten und der limitierten Besucheranzahl hat der digitale Verkauf am Schwarzen Freitag einen neuen Massstab gesetzt. Laut Salesforce haben US-Marken und Einzelhändler am Black Friday einen digitalen Umsatz von 12.8 Milliarden USD erzielt, was einem Wachstum von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Weltweit erreichten die Einnahmen aus dem Digitalgeschäft 62.2 Mrd. USD, ein Wachstum von 30% gegenüber dem letzten Jahr.

Aus der so genannten Commerce Cloud von Salesforce wurden die Aktivitäten von weltweit über einer Milliarde Konsumenten in mehr als 40 Ländern ausgewertet. Salesforce zieht daraus die folgenden Schlüsse zum Black Friday:

  • Die Verbraucher haben ihre Online-Shopping-Zeit erheblich erhöht: Da viele Menschen an diesem Feiertag zuhause blieben, verbrachten die Verbraucher weltweit am Black Friday erstaunliche 116.6 Millionen Stunden mit Online-Shopping, was einem Wachstum von 20% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Zu diesem Wachstum beigetragen haben sowohl neue Konsumenten, die erst seit dem Ausbruch der Pandemie online einkaufen als auch die gesteigerte verbrachte Zeit Händler- und Markenwebsites.
  • Die Einzelhändler intensivieren das personalisierte Marketing und gewähren Rabatte: Die Einzelhändler setzen ihre Bemühungen fort, die digitale Nachfrage anzukurbeln. Der durchschnittliche Black Friday-Rabatt betrug 26 % – gleich wie 2019, da die Einzelhändler das begrenzte Angebot mit der steigenden digitalen Nachfrage und potenziellen Versandproblemen ausgleichen. Die weltweite Marketingkommunikation stieg am Freitag sprunghaft an, wobei die Zahl der SMS um 156 % gegenüber dem Vorjahr, die der Push-Benachrichtigungen um 142 % und die der E-Mails um 13 % gegenüber dem Vorjahr zunahm. Der E-Mail-Verkehr verzeichnete zwischen Thanksgiving und Black Friday den grössten Anstieg – mit einem Zuwachs von jeweils 26 %.
  • Spielkonsolen und Mobiltelefone im Fokus: Worüber unterhielten sich die Verbraucher, als sie am Schwarzen Freitag zu Hause waren? Die am häufigsten erwähnten Produkte auf sozialen Plattformen waren Hulu Black Friday Subscription Offer, iPhone 12, PlayStation 5, Xbox Series X und Samsung Galaxy S20. Der oberste Suchbegriff auf der Website war «Black Friday», was darauf hinweist, dass die Käufer generell nach Angeboten suchten. Zu den weiteren Top-Suchbegriffen vor Ort gehören «Playstation 5», «Socken», «Harry Potter» und «Spiele».
  • «Curbside Delivery» half Einzelhändlern inmitten von Versandzwängen Luft zu bekommen: Einzelhändler in den USA, die Curbside-, Drive-Through- und In-Store-Pickup-Angebote anboten, steigerten ihre digitalen Verkäufe am Schwarzen Freitag um 19% im Vergleich zu denen, die diese Optionen nicht anbieten. Der Anstieg der digitalen Verkäufe während der Cyber Week stellt die logistischen Möglichkeiten vieler Einzelhändler auf die Probe. Die Gewinner und Verlierer dieser Urlaubssaison werden durch den Versand bestimmt – wobei immer mehr Einzelhändler ihre Geschäfte als Fulfillment-Zentren nutzen werden.
  • Soziale Medien spielen eine immer wichtigere Rolle: Viele nutzten den Feiertag um sich auf den sozialen Medien inspirieren zu lassen und um zuhause sicher und bequem einzukaufen. Daher spielen aufkommende Handelsplattformen wie Social Media, Messaging und Live-Streaming eine immer wichtigere Rolle beim digitalen Einkauf. Facebook war am Black Friday der dominierende Einflussfaktor, gefolgt von Instagram und Pinterest. 83% des von sozialen Plattformen stammenden Verkehrs und 91% der daraus folgenden Bestellungen kamen von Facebook.

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