Bild: Digitalstock/B. Jusifi

Rackspace: In fünf Schritten zur personalisierten Website

Werden Kunden im Quartierladen mit Namen begrüsst, fühlen sie sich gleich deutlich wohler als bei einem anonymen Grossverteiler, sie verweilen dadurch länger im Laden und ihre Kauflust steigt. Was in der Offline-Welt funktioniert, ist auch im Online-Business empfehlenswert: Personalisierte Websites sorgen nicht nur im Theorie-Handbuch für längere Verweildauer, höhere Absatzzahlen und ein verbessertes Kundenerlebnis. Branchenbeobachter halten Personalisierung aktuell für ein Hauptunterscheidungsmerkmal.

Mithilfe von diesen fünf einfach umzusetzenden Schritten können Unternehmen laut einem Blogbeitrag des Cloud-Anbieters Rackspace ihre Website personalisieren.

Die richtigen Tools bereitstellen

Eine erste – und sehr diskrete – Möglichkeit zur Personalisierung sind Slider oder Buttons, mit deren Hilfe der Website-Besucher seine Suche manuell einschränken oder seine Interessen angeben kann. Ruft der User die Website erneut auf, werden Suchergebnisse, die seinen Bedürfnissen entsprechen, prominenter platziert.

Geolokalisierung einschalten

Anhand der IP-Adresse ist leicht zu erkennen, woher die User auf die Website zugreifen. Besucher aus Luzern könnten als Hintergrundbild also beispielsweise die Kapellbrücke zu sehen bekommen, während Nutzer aus Bern mit einem Foto des Bundeshauses begrüsst werden.

Um Erlaubnis fragen

Einige Kunden empfinden die Angabe von persönlichen Daten und die darauffolgende personalisierte Anrede durch das Unternehmen als zu starken Eingriff in ihre Privatsphäre. Beim Erstellen eines – idealerweise freiwilligen – Benutzer-Accounts könnte man die Website-Besucher fragen: «Ist es in Ordnung, wenn wir uns duzen?» und nur wer ein Häkchen hinter diese Check-Box setzt, wird künftig per Du angesprochen.

Kunden mit Namen begrüssen

Genauso wie in der Offline-Welt reagieren die meisten Menschen sehr positiv auf ihren eigenen Namen. Werden sie vom Gegenüber mit Namen angesprochen, fühlen sie sich wertgeschätzt und respektiert. Auch Newsletter oder E-Mails, die den Namen des Empfängers enthalten, werden deutlich öfter gelesen und geöffnet als die unpersönliche Variante ohne Namen.

Personalisierung sukzessive ausbauen

Bei wiederholten Website-Aufrufen durch einen User können die Inhalte den Nutzer-Bedürfnissen angepasst werden. Hat ein Kunde eines Online-Shops beispielsweise bereits ein Fondue-Caquelon bestellt, werden ihm bei seinem nächsten Besuch auf der Website Gewürz-Sets oder zu Käse passende Weine und Schnäpse vorgeschlagen.

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