IT krempelt die Arbeitswelt um

Arbeiten wie, wo und wann ich will: Im Jahr 2014 arbeiteten mehr Menschen als je zuvor ausserhalb des Büros. Neue Anwendungen unterstützen nicht nur die Mobilität, sondern auch das Sozialleben.

Doch der Prozess ist noch in vollem Gange, denn die Technologien werden sich rasant weiterentwickeln.

Forderungen von Mitarbeitern stellen neue Anforderungen an Mobilität

In den letzten vier Jahren sind die Erwartungen an Mobilität stark gewachsen. Analysten zufolge haben 61 Prozent der IT-Arbeitskräfte bereits vor zwei Jahren ausserhalb des Büros gearbeitet. Damit agieren Unternehmen am Puls der Zeit: Je flexibler und agiler ein Unternehmen ist, desto besser ist es wirtschaftlich aufgestellt. Arbeitnehmer wollen vermehrt selbst entscheiden, von welchem Ort aus sie arbeiten können.

Klassisches Gerätemanagement ist veraltet

Mitarbeiter verwenden heute mindestens drei verschiedene Geräte, um ihre Arbeit zu erledigen. Ein Teil davon wird vom Unternehmen zur Verfügung gestellt, der Rest ist Privateigentum. Genau hier liegt die Herausforderung: Handy, Tablet und Computer stammen oft von unterschiedlichen Hardwareanbieter und basieren nicht auf einem einheitlichen Betriebssystem. Ein klassisches Gerätemanagement ist dadurch nahezu unmöglich geworden. Deshalb liegt der IT-Fokus darauf, all diese Geräte nutzbar zu machen, ohne sich über das einzelne Gerät und seine Sicherheit Gedanken machen zu müssen. Es sind Lösungen gefragt, die sowohl Unternehmens-Apps als auch Daten schützen und diese von überall aus und auf jedem der benutzten Geräte bedenkenlos abrufbar machen, um ein Maximum an Flexibilität für die Mitarbeiter zu gewährleisten.

Steigerung von Mitarbeiterengagement

Gleichzeitig stellt sich allerdings die Frage, wie Unternehmen künftig für eine angenehme Unternehmenskultur sorgen wollen, wenn Mitarbeiter nicht physisch anwesend sind oder sie sich in verschiedenen Regionen der Erde aufhalten. Deswegen spielen «Social Collaboration»-Technologien heute eine wichtige Rolle. Diese Werkzeuge werden bald in jeden Arbeitsvorgang automatisch integriert. So wird eventuell unsere E-Mail-App in Zukunft auf Knopfdruck zum Video-Chat umschwenken. Auch ist es denkbar, dass in einer Präsentation eine Whiteboard-App gestartet wird, um den Kollegen unmittelbar eine Idee zu zeigen. Heute werden die Werkzeuge für eine Verbindung zu Kunden und Kollegen deshalb vermehrt direkt in die Apps eingebaut.

Die Einführung von software-basierten Konzepten am Arbeitsplatz wird die IT neu definieren

Die Ausrichtung auf software-basierte Rechenzentren verändert die Art und Weise wie sie künftig implementiert werden. Arbeitsumgebungen, Netzwerke und Speicher sind meist nicht mehr als physische Komponenten präsent. Sie bestehen nun aus virtuellen Ressourcen, die von der IT bedarfsgerecht bereitgestellt werden. Aber das ist erst der Anfang. Unternehmen werden darüber hinaus entdecken, das ein softwarebasierter Arbeitsplatz nicht nur operative und technische Effizienz mit sich bringt, sondern auch Vorteile für die Arbeitnehmer und das Geschäft als Ganzes. Dieses Konzept wird neu definieren, wie IT-Dienstleistungen genutzt, bereitgestellt und verwaltet werden. Unternehmen erhalten die Flexibilität, von neuen Wachstumschancen zu profitieren und an einem dynamischen und sich schnell ändernden Markt teilzuhaben.

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Autor: Dirk Pfefferle ist Area Vice President in Zentraleuropa bei Citrix
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