Immer eine gute Wahl

Die hohen Anforderungen im Datacenter sind nur mit einer sorgfältig geplanten Verkabelungs-Infrastruktur erfüllbar.

Für die Performance und die Verfügbarkeit im Datacenter spielt das ICT-Verkabelungssystem eine zentrale Rolle. Es sollte hohe Übertragungsraten ermöglichen und fehlertolerant sein. Die Eckpfeiler einer modernen ICT-Verkabelung im Datacenter-Umfeld sind zudem seine Flexibilität, ein geringer Platzverbrauch und seine Zukunftssicherheit.

Zentrale Einflussfaktoren

Die Auswahl der Kabel und Anschlusstechnik in Computerräumen richtet sich zumeist nach den verbauten IT-Komponenten, der Netzwerkarchitektur, dem Switching-Architektur und dem Verkabelungskonzept. Dabei sind es im Wesentlichen vier Faktoren, welche die Art der Ausführung, die Materialisierung und die Kosten der ICT-Verkabelung direkt beeinflussen:

1. Die Wahl des Switching-Architektur:

Ob zentralisiertes Direct-Connect-, zonenbasiertes End-of- und Middle-of-Row- oder dezentralisiertes Top-of-Rack-Switching – die gewählte Architektur beeinflusst die Art und Anzahl der zu verkabelnden Links (Server-to-Switch, Switch-to-Switch) ganz erheblich und ist genauso zentral wie die Wahl des Übertragungsmediums (LWL, TwistedPair, Twinax).

2. Die End-to-End-Linklängen:

Vor allem beim Cross-Connect sind Channel-Längen von 100 Metern schnell erreicht. Die benötigten Link-Längen beeinflussen auch die Wahl des Übertragungsmediums (SM-Fiber, MM-Fiber, TwistedPair).

3. Die Kommunikationstechnologie:

Die LAN-Technologie Ethernet und die SAN-Technologien Fibre Channel (FC) oder InfiniBand (IB) stellen ganz unterschiedliche Anforderungen an die Güte des jeweiligen Übertragungskanals.

4. Die Performance-Ansprüche:

Bei den benötigten Übertragungsraten sollte man zukünftige Migrationsschritte mit einplanen. Denn mit jedem Speed-Upgrade (40/100 Gbs) steigen die Anforderungen an den Übertragungskanal signifikant.

Moderne Architekturen

Die klassische 3-Tier-Baumarchitektur eignet sich für traditionelle Systemumgebungen. In virtualisierten Umgebungen werden aber neue, flache 2-Tier-Fabric-Modelle verwendet, darunter zum Beispiel die Fat-Tree-Architektur. Solche Fabrics werden zumeist hochperformant und blockierungsfrei gebaut, was einen wesentlichen Einfluss auf die Art und Anzahl der zu verkabelnden Links hat. Dieser Umstand ist vor allem bei der Kosten-legung für die Verkabelung zu beachten.

Die genannten Aspekte zeigen: Für eine so komplexe Angelegenheit wie die Planung, Errichtung oder auch Modernisierung einer Datacenter-Verkabelung braucht es einen kompetenten Partner mit einer langjährigen Projekterfahrung und fundiertem Know-how. Dätwyler hat sich in den letzten Jahren erfolgreich als ein solcher Partner positioniert. Ergänzend zu Systemlösungen bietet Dätwyler professionelle Services an, die dem Kunden maximale Performance, Migrationsfähigkeit und Investitionsschutz bieten. Auf Wunsch erhalten Planer und Betreiber die benötigte Unterstützung von der Konzeptphase bis zur Inbetriebnahme.

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Dätwyler Cabling Solutions AG
Gotthardstrasse 31, 6460 Altdorf
T +41 41 875 12 68
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