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ELO gibt erste Einblicke in die Version 12 der ECM Suite

Der ECM-Hersteller ELO Digital Office hat im Rahmen seines Jahresauftaktkongresses Ende Januar erste Einblicke in die Version 12 der ECM Suite gegeben. Die neue Version kommt mit einem neuen Desktop Client und weitreichenden Optimierungen in den Bereichen Datensicherheit, Integration und Zusammenarbeit auf den Markt. Hierzu gehören unter anderem eine hochentwickelte Verschlüsselungstechnologie und ein neuer Client, um Drittanwendungen noch komfortabler zu integrieren. Aktuell läuft der Betatest der neuen Version. Geplanter Veröffentlichungstermin der ELO ECM Suite 12 ist der 31. Mai 2019

Ende Januar lud der Softwarehersteller ELO Digital Office zu seinem alljährlichen Fachkongress nach Fellbach bei Stuttgart. Bevor am 31. Januar die Tore für Interessenten und Kunden geöffnet wurden, begrüsste ELO seine Business Partner – Systemhäuser, IT-Dienstleister und -Berater – am Vortag zum Partner-Event in der Schwabenlandhalle. Hier gab Geschäftsführer und Leiter der Entwicklung Matthias Thiele erstmals Einblicke in die neue ELO ECM Suite 12.

Technische Innovationen und Erweiterungen

Die ECM Suite umfasst die KMU-Lösung ELOprofessional und das HighEnd-System ELOenterprise, welches bei Grossunternehmen und Konzernen im Einsatz ist. Neu in der Version 12 ist der ELO Desktop Client, der die Integration des ELO Systems in sämtliche MS Office-Anwendungen ermöglicht und dem Anwender anhand einer übersichtlichen Sidebar Zugriff auf das ELO Archiv bietet. Zudem wird ELO 12 mit einem erweiterten Web Client ausgeliefert, der in der neuen Version auch E-Mails verschicken und Dokumente drucken kann.

Besonders im Fokus der neuen Version steht das Thema Datenschutz. Mit Aufkommen der neuen Datenschutzgrundverordnung haben die Datensicherheitsmechanismen erhöhte Relevanz erhalten. Daher setzt ELO in der Version 12 eine hochentwickelte Verschlüsselungstechnologie ein, mit der die Anzahl der Schlüsselkreise erhöht und der Algorithmus geändert wurden: Waren zuvor 16 Schlüsselkreise verfügbar, sind nun bis zu 2 Millionen möglich; die bisherige 128 Bit Twofish-Verschlüsselung weicht einer 256 Bit AES-Verschlüsselung. Darüber hinaus wurden gleichzeitig auch die Vertretungsregelung und die Möglichkeit der Berechtigungsvergabe optimiert. Ein weiteres Schwerpunktthema ist die Integration von Drittsystemen. Mit dem neuen ELO Integration Client lassen sich nun ERP-Systeme wie Navision oder Salesforce noch einfacher mit dem ECM-System verbinden. Dies gilt natürlich auch für die überarbeitete Schnittstelle innerhalb der SAP Suite des ECM-Herstellers. „Unsere Anwender werden gar nicht merken, dass in ihrer Fachanwendung ein ELO System integriert ist“, ergänzt Helmar Steinmann, Niederlassungsleiter ELO Digital Office CH AG, „so leicht und schlank ist der neue ELO Integration Client“. Auch die Cloud-Fähigkeiten wurden durch einen Objekt-Storage zur flexiblen Dokumenten- und Backup-Speicherung erweitert.
ELO testet dies aktuell mit mehreren Pilotprojekten auf Azure sowie mit einem virtuellen Schulungsbetrieb aus der Cloud im Rahmen des Trainingsangebotes der ELO Akademie. Weiter arbeitet ELO an einem intelligenten Inputmanagement und dem ELO Teamroom, der die standortübergreifende Zusammenarbeit für Projektgruppen ermöglicht. Hierzu plant der ECM-Hersteller weitere Details im Frühjahr zu kommunizieren.

Die ELO ECM Suite 12 wird am 31. Mai 2019 veröffentlicht. Aktuell läuft die Betaphase.

Weitere Informationen unter: www.elo.swiss