«Digital Connected Society»: Neue Studienrichtung bildet Experten für Web 2.0 aus

Privat- als auch Berufsleben spielen sich oft im Internet ab. Die Nachfrage nach Experten für digital vernetzte Zusammenhänge steigt. Erstmals startet an der Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) der Bachelor in Wirtschaftsinformatik deshalb mit der alternativen Ausrichtung «Digital Connected Society».

Die globale Vernetzung im Internet stellt für Unternehmen und Institutionen eine grosse Herausforderung dar. «Erst kürzlich wurde erneut über den Diebstahl von mehreren hunderttausend Bankdaten berichtet. Dies zeigt, dass interdisziplinäre Aspekte, wie etwa die Datensicherheit, für ICT-Fachkräfte immer bedeutender werden und bereits in die Ausbildung integriert werden müssen», sagt Dr. Oliver Kamin, Studiengangsleiter Bachelor Wirtschaftsinformatik an der FFHS. Der globale barrierefreie Datenaustausch und der nahezu freie Waren- und Finanzverkehr verlangen nach Spezialisten, die sich sowohl mit gesellschafts-, wirtschafts- und rechtswissenschaftlichen Sachverhalten auskennen als auch mit den neuesten Entwicklungen von Informations- und Kommunikationstechnologien vertraut sind.

Schwerpunkt digitale Medien und Web 2.0

Die FFHS bietet im Bachelor Wirtschaftsinformatik neben dem klassischen Profil die alternative Studienrichtung «Digital Connected Society» an. Die neue Studienrichtung vermittelt dabei interdisziplinäre Kenntnisse, die es ermöglichen, sich in einer stark vernetzten Gesellschaft sicher zu bewegen. Eine Vielzahl von Themenfeldern wird im Studiengang kombiniert: Marketing, Unternehmenskommunikation, Mobile Business, Sicherheit im Web und Beratung im direkten Umgang mit Web 2.0-Anwendungen. Dabei werden stets sowohl soziale als auch rechtliche Aspekte berücksichtigt. «Das Profil richtet sich an Personen, die zukünftig Verantwortung für den (über-)betrieblichen Informationsaustausch mit anderen Personen, Unternehmen und Organisationen zuständig sind», so Kamin.

Im kombinierten Fernstudium

Das Studium führt bei beiden Ausrichtungen zu einem eidgenössisch und international anerkannten Bachelor of Science Wirtschaftsinformatik. Die FFHS wendet dabei die Methode des «Blended Learning» an, die verschiedene Formen des E-Learning mit traditionellen Lernmethoden kombiniert. So besteht das Studium zu 80 Prozent im begleiteten Selbststudium und zu 20 Prozent als Face-to-Face-Unterricht in einem der vier Regionalzentren in Zürich, Bern, Basel oder Brig. Anmeldeschluss für das Herbstsemester 2015 ist Ende Mai.
Weitere Infos: www.ffhs.ch/digital-connected-society

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