Die Cloud: Chancen und Risiken

Cloud Computing hat sich etabliert. Was IT-Abteilungen Arbeit abnimmt und für Anwender bequem ist, birgt neben Vorteilen auch Risiken. Auf Folgendes muss achten, wer den Einstieg in die «Wolke» in Betracht zieht.

Cloud-Services gibt es in verschiedene Ausprägungen und nicht jede Spielform passt für jede Anwendung.

1. Die «richtige» Cloud wählen

Cloud ist nicht gleich Cloud, das muss von Anfang an klar sein. Soll es Software as a Service (SaaS) für Endanwender sein? Oder Platform as a Service (PaaS) oder Infrastructure as a Service (IaaS), wo die IT-Infrastruktur ganz oder teilweise in der Cloud läuft und beliebig erweitert werden kann? Wer das geeignete Modell gefunden hat, sollte auch die administrativen Aspekte der Cloud nicht vernachlässigen.

2. Rechtliches klären

Die Vorgaben zu Datenschutz und Datensicherheit sind einzuhalten. Wenn die Speicherung von Daten in der Schweiz vorgegeben ist, hilft ein Datacenter in Irland nicht. Die Data Residency muss für jeden Service geprüft werden.

3. Kosten überprüfen

Eine Cloud-Strategie sollte nicht kostengetrieben sein. Häufig sind Cloud-Services am Schluss teurer als die internen Lösungen, denn die Preismodelle sind komplex und oft schwer überschaubar.

4. Know-how vor Ort pflegen

Ohne Know-how auf Kundenseite geht Cloud Computing nicht. Ein SaaS-Angebot kann eine kleine interne IT entlasten. Komplexe IaaS- oder PaaS-Angebote erfordern aber eine kompetente IT beim Kunden, die den Service technisch betreibt und integriert.

Deshalb: ffhs.ch/cas_cloud_computing

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