Das 24/7-Netzwerk

Bessere Netzwerkauslastung mit virtuellen WAN-Lösungen steigern die Zuverlässigkeit von Anwendungen und senken gleichzeitig die Netzwerkkosten.

Bei der standortübergreifenden Zusammenarbeit sind Unternehmen heute mehr denn je auf gut funktionierende Wide Area Networks (WAN) angewiesen. Sie sorgen dafür, dass geschäftskritische Anwendungen, reibungslos laufen – egal ob es virtuelle Desktops, Videokonferenzen oder CRM-Anwendungen sind.

Folglich können bereits kleinere Störungen fatale Folgen auf die Produktivität und damit das Geschäft haben. Ein Verbindungsproblem kann etwa dazu führen, dass essenzielle Applikationen und Daten nicht verwendet werden können. Mitarbeiter sind von wichtigen Diensten abgeschnitten; die Arbeit kommt zum Erliegen.

In einem typischen Szenario mit einer Verbindung vom Rechenzentrum zu einer Zweigstelle wird das Breitband-Internet nur für Backup-Zwecke oder  für Anwendungen mit niedriger Priorität verwendet, da es nicht zuverlässig ist.
In einem typischen Szenario mit einer Verbindung vom Rechenzentrum zu einer Zweigstelle wird das Breitband-Internet nur für Backup-Zwecke oder
für Anwendungen mit niedriger Priorität verwendet, da es nicht zuverlässig ist.

Selbst kurzzeitige Netzwerkprobleme beeinflussen das Tagesgeschäft. Nicht immer handelt es sich dabei um hohe Latenzzeiten oder technische Probleme. Auch die tägliche Nutzung von Video-, Chat- oder Musikangeboten generiert Traffic, der wichtige Businessanwendungen behindert – je mehr Verzögerung, desto grösser der Frust beim Anwender: Prozesse ziehen sich ewig hin, schwankende Performance lässt die Kundschaft an der Qualität des Services zweifeln. Anwender verstehen zudem nicht, warum ein und dieselbe Aktion plötzlich länger dauert. Am Ende leiden sowohl Produktivität als auch Reaktionsfähigkeit darunter. Die Folge: Die gesamte Organisation eines Unternehmens gerät ins Stocken.

Bislang hatten IT-Verantwortliche versucht, solche kritischen Momente mit WAN-Optimierungslösungen in den Griff zu bekommen. In der Realität sieht es jedoch so aus: Viele Applikationen mit hohem Bandbreitenbedarf wie VoiP, Musik- oder Videostreaming-Dienste lassen nicht viel Spielraum für Optimierungen zu. WAN-Bandbreite durch MPLS-Dienste zu regulieren ist kostspielig und benötigt Monate an Vorbereitung. Nicht selten zieht das langwierige Verhandlungen und jahrelange Vertragsbindungen mit Providern nach sich.

CloudBridge InfiniWAN von Citrix ermöglicht es z.B. Unternehmen Standorte ohne einer Appliance mittels WAN-Virtualisierungsfunktionen Services wie «Intranet» mit Traffic-Shaping, Load Balancing und Failover auszustatten.
CloudBridge InfiniWAN von Citrix ermöglicht es z.B. Unternehmen Standorte ohne einer Appliance mittels WAN-Virtualisierungsfunktionen Services wie «Intranet» mit Traffic-Shaping, Load Balancing und Failover auszustatten.

Einen Ausweg aus dieser Situation bietet die WAN-Virtualisierung. Sie stellt eine qualitativ hochwertige Konnektivität zur Verfügung. Dabei werden MPLS- und Breitbandverbindungen logisch in einem einzelnen virtuellen WAN zusammengeführt. Dadurch entsteht eine grössere und flexiblere Bandbreite, die eine einzelne Verbindung nicht hergibt.

Ein virtuelles WAN bietet drei Schlüsselfunktionen:

  • Netzwerkverknüpfung – mehrere MPLS- und Breitbandleitungen werden gemeinsam zu einem einzelnen virtuellen WAN gebündelt. Dies ermöglicht es Unternehmen, teure MPLS-Verbindungen mit günstigeren Breitbandlösungen zu ergänzen, um einen maximalen Durchsatz zu erreichen. Die Möglichkeit mit mehreren WAN-Leitungen führt dazu, kritischen Datenverkehr gleichzeitig übertragen zu können. Dies hilft dabei, die Anzahl verlorener Pakete zu minimieren und Ausfallzeiten zu beseitigen.
  • Intelligente Pfadauswahl – ein virtuelles WAN kann auf Basis einzelner Pakete Netzwerkpfade in beide Richtungen auswählen, um eine optimale Bandbreitennutzung zu erlauben.
  • Anwendungserkennung – durch das Erkennen und Priorisieren aufgabenkritischer Datenmengen garantiert ein virtuelles WAN den wichtigsten Applikationen Zugang zu den leistungsstärksten WAN-Verbindungen. Sollten ein oder mehrere Pfade ausfallen, können wichtige Anwendungen kurzerhand auf die restlichen zurückgreifen und eine ungestörte Produktivität gewährleisten.
Public und Private Clouds integrieren: Eine virtuelle Appliance bietet Visibilität und Kontrolle von Traffic zu Amazon Web Services(AWS)-Umgebungen
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Ein virtuelles WAN bietet mehr Flexibilität und Belastbarkeit gegenüber einem herkömmlichen Netzwerk. Zudem lässt es sich fliessend erweitern. Um beurteilen zu können, ob ein virtuelles WAN für das eigene Unternehmen geeignet ist, helfen folgende sechs Fragen:

  • Benötigen die Mitarbeiter des Unternehmens Zugang zu zentralisierten oder gehosteten Applikationen via Remote-Zugriff?
  • Werden für die Kommunikation Voice-over-IP-Dienste verwendet?
  • Muss die Nachfrage nach mehr Bandbreite abgedeckt werden, ohne dabei die Kosten eines MPLS-Upgrades zu tragen?
  • Kam es bereits zu einem Netzwerkausfall, der finanzielle Folgen nach sich zog?
  • Besteht mit einem Netzanbieter ein Langzeitvertrag, der bald erneuert werden muss?
  • Werden Backup-WAN-Verbindungen verwendet, die ausschliesslich bei einem Netzwerkfehler zum Einsatz kommen?

Ist die Antwort auf diese Fragen «Ja», dann unterstützt ein virtuelles WAN dabei, die Performance zu steigern, die Bandbreite zu skalieren und die Netzwerkkosten zu senken. Denn jeder ausgegebene Cent für ein MPLS-Upgrade, ist eine verpasste Chance das Netzwerk zu modernisieren.

Download (PDF, 238KB)

Autor: Thomas Vetsch ist Country Manager Schweiz bei Citrix
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