Backup und Recovery in der Hybrid Cloud

Die Hybrid Cloud ist auch 2017 sowie in den kommenden Jahren eine der wertvollsten Technologien für Unternehmen. Leistungsstarke und benutzerfreundliche Backup- und Verfügbarkeitslösung gehören dazu.

Unternehmen müssen hierbei für die Datenspeicherung die gleichen Prinzipien wie bei der Verwaltung mehrerer Rechenzentren anwenden – wobei es sich bei hybriden IT-Umgebungen um ein komplexes Gefüge aus On-Premise-, Private-Cloud- und Public-Cloud-Systemen handelt. Mit der steigenden Komplexität der Infrastruktur steigt auch die Komplexität der Aufgabe, die Verfügbarkeit von Daten und Anwendungen überall und jederzeit sicherzustellen. Moderne Software-Lösungen können hier helfen, die Betriebskosten zu senken, die Agilität des Unternehmens zu steigern, Self-Services besser zu nutzen sowie Backup, die Datenwiederherstellung und den Datenschutz zu verbessern.

Das Rechenzentrum in die Cloud erweitern

Eine der effektivsten und attraktivsten Massnahmen im Hinblick auf die Einführung der Hybrid Cloud ist es, die Backup-Systeme aus dem lokalen Rechenzentrum in eine Public-Cloud-Umgebung, beispielsweise Microsoft Azure, zu verschieben. Bei der Verlagerung ihres Backups in die Cloud sollten Unternehmen nach wie vor auf die bewährte 3-2-1-Regel setzen:

3 Mindestens drei Kopien der Daten und Anwendungen bereithalten: Wenn die operativen Daten und die primäre Sicherungskopie nicht mehr verfügbar sind, kann die IT-Abteilung die dritte Kopie für die Wiederherstellung nutzen.

2 Die Daten auf mindestens zwei verschiedenen Arten von Speichermedien sichern: Mithilfe der Public Cloud als Speichermedien für eine der Kopien verringern Unternehmen das Risiko, dass ein einzelner Vorfall den Zugriff auf geschäftskritische Daten gefährdet.

1 Eines der Backups an einem externen Standort vorhalten: Wenn alle Kopien an einem Ort sind, könnten alle beispielsweise von einem Feuer oder einer anderen Katastrophe betroffen sein. Wenn eines der Backups in der Cloud bereitliegt, wird dieses Risiko verringert.

Heutige Backup-Architekturen halten sich an diesen 3-2-1-Ansatz, dabei priorisieren sie primäre Speicher für kurzfristige Backup- und Wiederherstellungsvorgänge und erstellen eine redundante Kopie auf einem sekundären Medium. Gerade in Zeiten verstärkter Angriffe durch Ransomware erhält dieses Prinzip wieder mehr Gewicht. Erfahrungen haben gezeigt, dass die reine Spiegelung von Daten innerhalb eines geschlossenen (Storage-)Systems kein Ersatz für Backup ist.

Daten extern lagern, das Backup-Repository schützen, Authentifizierungsmechanismen voll ausnutzen und den Virenschutz aktuell halten – dies sind wichtige Vorkehrungen, mit denen Unternehmen ihre Daten vor Verschlüsselungstrojanern schützen. Doch die präventiven Massnahmen mögen noch so gut sein – die Angriffe werden immer raffinierter, wodurch ein hundertprozentiger Schutz nie möglich sein wird. Gut, wenn dann ein aktuelles Backup zur Verfügung steht. Eine moderne Strategie zur Datensicherung garantiert eine erhöhte Verfügbarkeit. Denn aufgrund der gestiegenen Erwartungshaltung der Kunden können sich Unternehmen heute keine langen Ausfallzeiten leisten – und schon gar keine Lösegeldsummen.

Autor: Matthias Frühauf, Regional Presales Manager, CEMEA, Veeam

Kontakt:

Veeam
Linden Park, Lindenstr. 16, 6340 Baar
Tel.: +41 41 766 71 31

www.veeam.com

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