Bild: Maksym Poriechkin/shutterstock

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Das „Onboarding“ – die Ausstattung neuer Mitarbeiter mit der benötigten Hardware, Software und den Zugriffsrechten – ist häufig ein langwieriger Prozess. Dieser wird neuerdings dadurch erschwert, dass der Administrator es mit Smartphones und Tablets zu tun hat, die aus der Consumer-Welt stammen. Somit sind sie nicht mit den traditionellen Client Management Werkzeugen administrierbar. Gefordert ist deshalb ein intelligentes Zusammenspiel von IT Service Management (ITSM) und Enterprise Mobility Management (EMM), um neue Mitarbeiter schnellstmöglich einsatzfähig zu machen.

Der erste Arbeitstag im neuen Unternehmen: Um sofort loslegen zu können, sollte der neue Kollege gleich seine benötigten Endgeräte vorfinden – was aber leider nicht immer der Fall ist. Und selbst wenn der Neuzugang schließlich das ersehnte Windows 10 Notebook, iPhone und iPad in Händen hält, muss er oft erst einmal mehrere Stunden Arbeitszeit investieren, um die Geräte so einzurichten, wie er es für seinen persönlichen Alltag benötigt.

Consumer-Geräte im Unternehmensalltag

Die bei Endanwendern so beliebten iPhones, iPads und deren Pendants auf Android-Basis waren ursprünglich als reine Consumer-Geräte konzipiert. Eine zentrale Verwaltung durch eine IT-Abteilung war deshalb zunächst nicht vorgesehen. Die gute Nachricht: Sowohl Apple- als auch Android-Geräte sind heutzutage deutlich administratorenfreundlicher als noch vor zwei, drei Jahren. Die schlechte Nachricht: Sowohl Apples iOS- als auch Googles Android-Geräte erfordern für die zentrale Verwaltung eine zusätzliche Managementlösung – an sich kein Problem, doch diese ist in den allermeisten Fällen als nachträglich erworbenes Standalone-Produkt nicht in die ITSM-Prozesse der IT-Organisation integriert. So kommt es, dass die Provisionierung von Windows-Notebooks heutzutage hochgradig automatisiert erfolgen kann, die Bereitstellung firmeneigener iPhones und iPads aber noch diverse manuelle Eingriffe erfordert.

Schließlich gilt es hier, nicht nur die Hardware zu inventarisieren, sondern auch, die Mobilfunkverträge im Asset Management zu hinterlegen und Details wie Tarife, Datenvolumina und Roaming-Bedingungen zu erfassen. Außerdem wollen die Geräte noch mit VPN-Clients und Unternehmens-Apps bestückt werden, bevor man sie dem Neuling übergeben kann.

EMM muss sich mit ITSM verstehen

Um den Onboarding-Prozess mobiler Mitarbeiter zu beschleunigen, ist es zwingend erforderlich, dass die verwendete ITSM-Suite und die EMM-Lösung in integrierter Weise zusammenarbeiten. Denn die ITSM-Software muss über alle Eingriffe informiert sein, die der Administrator bzw. der Endanwender am mobilen Endgerät vornehmen; umgekehrt muss das EMM-Werkzeug den Client-Management-Prozess in richtlinienkonformer Weise auf die mobilen Endgeräte ausdehnen. Dazu gehört auch, dass die IT das Gerät aus der Ferne sperren (Remote Lock) oder Unternehmensinhalte löschen (Remote Wipe) kann. Dank einer Integration von EMM und ITSM, wie Matrix42 Service Management mit der integrierten EMM-Lösung Silverback sie umsetzt, ist das Mobilgeräte-Management dabei stets in die Prozesse des Unternehmens eingebunden und der aktuelle Status des Mobilgeräts damit verlässlich dokumentiert.

Weiterführende Informationen finden Sie hier: https://www.matrix42.com/de/produkte/matrix42-it-service-management/

Autor: Fabian Henzler, Senior Product Manager für Business Process and Workspace Management bei Matrix42

 

 

 

Illustrationsbild oben: Maksym Poriechkin/shutterstock

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